Alkohol und Training? Nein, danke!

Wer mich schon länger kennt, wird sich vielleicht über die Wahl des Titels wundern. Ich bin eigentlich kein „kein Kind von Traurigkeit“, wie man so schön bei uns sagt und weiß ein kühles Blondes oder ein Glas guten Weins durchaus zu schätzen. Was hat es als mit der Wahl des Titels auf sich? Wird hier jetzt gar kein Alkohol mehr getrunken?

Ich habe vor einiger Zeit gelesen, dass eine recht ansehnliche Zahl von Personen regelmäßig das neue Jahr mit einem trockenen Januar beginnt. Nach zahlreichen Festtagen fühlen viele das Bedürfnis, es mal wieder etwas ruhiger angehen zu lassen und manche probieren dann eben einen „Dry January“, eine ursprünglich aus Großbritannien stammende Gesundheitskampagne, aus.

Wie sieht der Plan aus?

Für dieses (für mich sehr spezielle) Jahr habe ich mir ja einiges vorgenommen. Ich gehe davon aus, dass schon geringer aber häufiger Alkoholkonsum dafür verantwortlich ist, wenn es mal eher suboptimal läuft oder die erhofften Fortschritte hin und wieder ganz ausbleiben. Deshalb hatte ich mich entschlossen, ab Anfang des Jahres für wenigstens 3 Monate „trocken“ zu bleiben.

Erster Zwischenstand

Ein Monat ist inzwischen um, und die erste Erkenntnis, die mir spontan einfällt, ist:

Es ist erstaunlich, wie oft ich „Nein, danke!“ sagen durfte und mein Gegenüber dann eine Erklärung erwartete.

Wenn es um das Abspecken geht, sind mir mindestens diese vier Dinge wichtig:

  1. eine gesunde und vollwertige Ernährung mit einem leichten Kaloriendefizit
  2. sportliche Betätigung für den Erhalt der Muskelmasse
  3. ausreichende Erholungsphasen für die Regenerierung
  4. ein möglichst stressfreies Klima für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt

Wo liegt das Problem?

Wenn man sich einschlägige Artikel zum Thema durchliest, wird schnell klar, dass genau diese Punkte auch dann torpediert werden, wenn es sich um geringe aber häufig zugeführte Mengen von Alkohol handelt. Die Leber scheint eher mit dem Abbau des Nervengiftes als mit den Fetten beschäftigt zu sein; erhöhter Stress führt zu schlechterem Schlaf und fördert somit weder den Muskelaufbau noch die Regeneration des Körpers.

Ich glaube, dass 3 Monate dem Körper genug Zeit geben, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Aber auch nach dieser Periode werde ich mir genau überlegen, wann es mal das eine oder andere Glas sein darf. Das wird beispielsweise wohl eher nur noch am Wochenende stattfinden, wenn am nächsten Tag kein Training ansteht.

Was meint ihr dazu? Seid ihr auch gerade in so einer Phase?

3 Gedanken zu „Alkohol und Training? Nein, danke!“

  1. Der Artikel hätte von mir sein können. Ehrlich gesagt wollte ich auch schon einen drüber schreiben – vielleicht mache ich das noch.
    ich trinke seit Jahreswechsel auch kaum noch Alkohol. Bier wird keins mehr gekauft – so ein Fläschchen genehmigt man sich schon mal eher, als einen Wein, den man doch eher genussvoll trinkt.
    Die Auswirkungen merke ich auf alle Fälle. Eher nicht beim Gewicht, wohl aber beim Schlaf und beim Training, vor allem beim Puls.

    1. Danke für deinen Kommentar. Der bessere Schlaf fällt wohl anfangs am stärksten auf, zudem fühle ich mich – wohl als Folge – generell aufnahmefähiger. Mal schauen, was die nächsten Wochen noch so bringen.

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