Meine Checklist – Laufen im Winter

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Die letzten Wochen waren (zumindest hier in Norditalien) recht trocken und verhältnismäßig mild. Ende November hatte ich, ohne mich extra darauf konzentriert zu haben, endlich einmal 100 Laufkilometer geknackt. Das ist ein Riesenschritt in die richtige Richtung für mich. Nachdem Anfang Dezember dann aber auch hier der erste Schnee fiel und das ungemütliche Wetter dafür sorgte, dass die Lust zum Ausgehen gar nicht erst aufkommen wollte, frage ich mich nun:

Sind 100 km auch für den Monat Dezember ein realistisches Ziel? Und was beinhaltet eine gute Strategie für das Laufen im Winter?

1. Planung ist das halbe Leben

Ich laufe momentan 3 – 4 mal pro Woche. Meist besteht mein Wochenplan wenigstens aus einem kürzeren Tempolauf (5 km), einem längeren Lauf mit entspanntem Tempo (ab 10 km) und einem Lauf mit Varianten (Fahrtspiel, Intervall oder ähnliches). In meinem Kalender habe ich wiederkehrende Blöcke von einer Stunde über die Mittagszeit dafür festgelegt.

2. Habe ich Lust hinauszugehen?

Abwechslung in den verschieden Laufeinheiten sorgt dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Die Machbarkeit einer Laufeinheit checke ich mit der Wettervorhersage am Vortag. Ein Blick auf aus dem Fenster kurz bevor ich mit der Einheit beginnen möchte, wie schaut das Wetter tatsächlich aus? Danach folgt ein kurzer Blick in mich hinein, habe ich heute auch genug Lust und Energie?

3. Gerade warm genug gekleidet?

Ich habe oft ein sogenanntes Baselayershirt bzw. Thermoshirt an. Darüber trage ich – eine für das Laufen geeignete – Windjacke. Leggings (die etwas dickeren für kalte Jahreszeiten), einen Buff, den ich schnell nach oben – über Mund und Nase – ziehen kann, und ganz wichtig, weil es sonst unangenehm wird:

Basecap (bei Regen unverzichtbar) und Handschuhe nicht vergessen!

4. Im Winter drinnen aufwärmen

Das geht mit dem vorangegangenen Punkt Hand in Hand. Bereits die Vorstellung des Aufwärmens an der frischen Luft bremst in den kalten Monaten jeglichen guten Vorsatz. Wenn ich etwas aufgewärmter bin, ist auch das Öffnen der Haustür weniger traumatisch. Zudem heben gedehnte Waden und Sehnen den Spaßfaktor noch einmal fühlbar an.

5. Bei Kälte vor allem kurz und knackig

Zur Zeit laufe ich mit Schuhen, die bei jedem Wetter angenehm und bequem sind. Mit sinkenden Temperaturen merke ich vor allem bei längeren Einheiten, dass die Kälte gern zuerst in die Füsse kriecht. Ein längerer Lauf pro Woche ist deshalb mehr als genug für mich, die restlichen Workouts sind dann nur zwischen 30 und 60 Minuten lang.


Hast du weitere Tipps für mich? Wie sieht dein Lauftraining im Dezember aus? Ich werde die Winterzeit nutzen, um weiter an der Verwirklichung meiner Ziele zu arbeiten. Weniger als 25 Minuten für 5 km und die 10 km unter einer Stunde, zählen zu meinen nächsten Vorhaben. Hast du speziell zu diesen Punkten ergänzende Infos?

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