Mit dem Fahrrad ins Homeoffice

Findest du den Titel widersinnig? Ich nicht. Seit über einem Jahr arbeite ich nun zwangsweise von zu Hause aus. Einige Erkenntnisse, welche durch die – für uns alle – ungewöhnliche Situation hervorgebracht wurden, sind durchaus interessant oder manchmal sogar genial, weil sie zusätzlich zu ihrem Charme noch durch ihre bestechende Einfachheit überzeugen. Morgens mit dem Fahrrad ins Homeoffice zu fahren gehört zu diesen Dingen, die mir ein Stück Normalität ins Leben zurückbringen und zudem eine gesunde Angewohnheit darstellen.

Nachdem ich mich nach zwölf Monaten mit meiner beruflichen Situation recht gut arrangiert habe, hatte sich bei mir der Gedanke festgesetzt, dass es nun darum geht, das bestmögliche Ergebnis aus den andauernden Gegebenheiten herauszuholen. Es steht morgens sehr viel mehr Zeit zur Verfügung, als es noch vor Corona der Fall war. Diese wollte ich nicht mehr ungenutzt verstreichen lassen. Außerdem wollte ich der permanent wahrgenommenen Unsicherheit mit Struktur begegnen, was bei mir mit der Simulation des beruflichen Pendelns ganz gut zu funktionieren scheint.

Damit der Plan, „mit dem Fahrrad ins Homeoffice zu fahren“ überhaupt funktionieren kann, braucht es (wenn auch nur wenig) Vorbereitung:

So sollte zuerst einmal das Fahrrad in einem benutzbaren Zustand sein. Da es noch recht kühl am Morgen wird, solltest du auch an die entsprechende Kleidung denken. Da man sich die Beschaffenheit und Länge des „Arbeitsweges“ ja nun aussuchen kann, habe ich beispielsweise einen Weg gewählt, der zu etwa 90% einen separaten Fahrradweg hat, eher wenig von anderen benutzt wird und von der Länge her ausbaufähig ist.

Und es gibt noch einen Grund, warum das ganze Vorhaben so vorteilhaft ist.

Als ich mit dem Streak Running anfing, wurde mir schnell klar, dass es eventuell problematisch wird, das Radfahren und (in Zukunft hoffentlich auch bald wieder) das Schwimmen in einer akzeptablen Art und Weise in meinem Trainingsplan unterzubringen. Wenn ich also morgens auch weiterhin mit dem Fahrrad ins Homeoffice fahre, ist das Problem mit den Trainingsumfängen für den Triathlon bereits so gut wie gelöst.

Ist dir das alles zu anstrengend? Oder hast du gar kein Fahrrad? Wie wäre es dann mit diesem Vorschlag: Zu Fuß ins Homeoffice.

Ein Gedanke zu „Mit dem Fahrrad ins Homeoffice“

  1. Hi Dennis,
    auf die idee wäre ich jetzt glaube ich tatsächlich nicht gekommen! Meine morgendliche Joggingrunde bringt mir aber vermutlich den (fast) gleichen Effekt.
    Auf jeden Fall eine sehr ausgefallene Idee!

    Liebe Grüße
    Jahn

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