DIY Triathlon – Ein kurzer Rückblick

Young Athlete Enters The Sea To Swim Wearing A Hat And Wetsuit Joaquincorbalancom

Am Sonntag habe ich endlich den DIY Triathlon in Angriff genommen und erfolgreich gemeistert. Die erste Hälfte der 12 Wochen, die ich für die Vorbereitung auf den Triathlon in Locarno eingeplant hatte, ist nun vorbei und das Event war sozusagen die Generalprobe für mein nächstes großes Ziel in 2021. Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass ich die drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen ohne große Probleme durchführen kann. Aber alle 3 hintereinander und mit den entsprechenden Wechseln; das war eine ganze neue Erfahrung.

Zuerst die Zahlen…

Ich habe die Zeiten auf meinem Garmin Forerunner 735 XT einzeln gemessen, weshalb mir die genauen Wechselzeiten fehlen (dazu weiter unten noch mehr). Insgesamt bin ich 01:38:11 unterwegs gewesen und mit der Summierung der einzelnen Disziplinen von 01:30:17 war ich wohl fast 8 Minuten mit den zwei Wechseln beschäftigt.

DisziplinDistanzStartZeit
Schwimmen500 m10:1315:22
Radfahren20 km10:2943:44
Laufen5 km11:2031:11

Das Radfahren lief recht gut und es ist eine echte Verbesserung zu erkennen. Auf einer für den Triathlon präparierten Strecke kann ich dann wohl noch einiges mehr erwarten. Das Schwimmen und das Laufen liefen erwartungsgemäß. Da ist wirklich noch viel Platz für Verbesserung. Vor allem beim Laufen erwarte ich in den nächsten Wochen noch eine ordentliche Steigerung.

Nun zu den Erkenntnissen…

Auch beim DIY Triathlon mischte Murphy wieder kräftig mit. Ich muss mir für das nächste mal unbedingt eine Checkliste erstellen. Fast wäre ich nämlich ohne Badekappe losgegangen, beim Luftdruck prüfen habe ich dummerweise ein Teilchen am Ventil leicht verbogen und am Counter in der Schwimmhalle riss dann noch eines der Bändchen meiner Maske.

Alles kein Problem! Das lässt sich auf die Aufregung zurückzukehren.

Aber als ich bereits 150 Meter unterwegs war, habe ich bei einem Blick auf die Uhr festgestellt, dass im Triathlon-Modus nicht ein Meter der zurückgelegten Strecke im Schwimmbecken gemessen worden war. Da habe ich kurz angehalten, die Uhr komplett gestoppt und erst einmal tief durchgeatmet. Ich muss mir die Einstellungen in den nächsten Tagen noch einmal in Ruhe ansehen.

Ich habe mich dann kurzerhand dazu entschlossen, jede Disziplin einzeln zu messen. Das was rückblickend die beste Entscheidung. Ich habe den DIY Triathlon von da an so richtig genossen und versucht so viel Spaß wie nur irgendwie möglich aus dieser Erfahrung für mich heraus zu holen. Ziemlich kaputt, aber total glücklich bin ich am Ende zu Hause angekommen und habe für den Rest des Tages die Beine hochgelegt.

Nun kann der Termin für Locarno kommen, ohne das ich ausflippe vor Aufregung!

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